Ergebnisse der Planungswerkstatt 11.09.2018

Das aktuelle Protokoll der Jahresversammlung (06.11.2018) steht nun online im Archiv

Am 11.09.2018 hatten die Vorstände des Vereins Kulturinsel Bramfeld e.V. und Brakula e.V. im Brakula zu einer Planungswerkstatt eingeladen, deren Ziel es war,
1. darüber zu informieren, was nach unserer Kenntnis Stand der Diskussion über die Schaffung einer Kulturinsel ist,
2. mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch zu kommen, wie dieser Stand der Diskussion zu bewerten ist, und
3. zu überlegen, welche Konsequenzen wir aus der Planungswerkstatt ziehen sollen/wollen.
Dieses Papier fasst die Arbeits-/Diskussionsergebnisse der Planungswerkstatt zusammen. Hier zunächst die Schlussfolgerungen, die der Vorstand des Kulturinsel Bramfeld e.V. zieht und seine nächsten Handlungsschritte.

Schlussfolgerungen, die der Vorstand des Kulturinsel Bramfeld e.V. aus dieser Planungswerkstatt zieht, nächste Handlungsschritte:
Verstetigung der Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Brakula e.V.
Verifizierung der Zahlen: Was macht die Sanierung so teuer? (Gutachten der Bezirksverwaltung Wandsbek und Gegenüberstellung mit eigenen Berechnungen)
Gespräche führen mit den politischen Parteien der Bezirksversammlung Wandsbek
Gespräche führen mit möglichen Unterstützern: z.B. Landespolitik, Bezirksverwaltung Wandsbek
Gespräche führen mit potenziellen Nutzern der Kulturinsel
Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit
Intensivierung der Mitgliederwerbung
Jahreshauptversammlung des Kulturinsel Bramfeld e.V. planen

Quintessenz, Kontroversen + wichtige Punkte der Planungswerkstatt (in zufälliger Reihenfolge):
Wat nu? – Werkstatt–Berichte aus den Tisch-/Sitzgruppen:

Inwieweit sollten wir das Grundstück verkaufen?
gar nicht
an eine sich ergänzende Nutzung

Wie, was, mit wem könnten wir bauen?
Alles, bis auf die Fassade abreißen. Die Fassade auf die Fluchtlinie des Brakula ziehen, in die „Neubau“-Fassade einfügen.
Studenten (Architektur) der z.B. Hafencity-Uni und andere Studenten als Planer werben.

Wer ist daran interessiert, in der Kulturinsel mitzumachen?
Soziale Akteure im Stadtteil, z.B. Familientreff Bramfeld
Stadtteilbüro für Menschen mit Behinderung und Kulturtreff
das Stadtteilarchiv
die Bücherhalle
VHS?

Was kann die Kulturinsel für Bramfeld sein?
Vernetzung mit anderen Kultureinrichtungen
Möglichkeiten für Künstler/innen (Bsp. Gängeviertel)
Möglichkeiten für Ältere: Kultur zu pflegen, z.B. im darstellenden Spiel?
Erhalt des Brakula!
Städtebauliche Bereicherung (optisch)
Raum für das Stadtteilarchiv
Kulturraum für kommende Generationen (Zugezogene, U-Bahn-Fahrer etc.)

Wie müsste das Konzept geändert werden?
Kausalkette von Försterhaus => Grundstücksverkauf hinterfragen
Ursprungskonzepte überarbeiten?
Zielsetzung müsste Erhalt des kulturellen Auftrags sein
Beispiel Tollwood
Fläche nutzen in heutiger Gestalt zur Schaffung „unverzichtbarer“ Kulturleistungen
open air-Bühne, Kunsthandwerkermarkt
alternativer Wochen-/Weihnachtsmarkt
nicht die Fläche bepreisen, sondern die erbrachten Dienstleistungen auf der Fläche bepreisen

Wie wird die Diskussion geführt?
Ich bin wütend und empört über die fehlende Beteiligung des Vereinsvorstandes an der Planung bzw. über die fehlende Informationspolitik! Das ist arrogant und überheblich gegenüber den Bürgern, die sich seit 10 Jahren engagieren!

Wie können wir die Öffentlichkeit für unser Anliegen gewinnen?
Nicht nur für wenige Menschen/Künstler etwas schaffen, sondern für alle Bramfelder (am besten auch Steilshoop, Wellingsbüttel, Farmsen und Barmbek)
Räume nutzbar machen für viele „Zielgruppen“ => Kooperationen schaffen

Wie können die Baukosten gesenkt werden?
Technisches Gutachten mit Zahlen von 2017, um daraus Konsequenzen ziehen zu können

  • Das Försterhaus soll Kulturinsel werden.

Was können wir tun, um die Kulturinsel scheitern zu lassen? im Investorgebäude einzurichten vorne neu zu bauen?
Lärm der Straße abschirmen

Welche Bedenken gibt es gegen die Kulturinsel?
Keine – höchstens zu klein
zu teuer(?)

Wer mit Einfluss könnte unterstützen?
Olaf Duge
Kultursenator
Bezirkspolitik

Wie können wir das finanzieren?
Kulturstiftungen anfragen
Otto Versand
Stadtteilwette (Haspa), Vorbild Volksdorf
Saal für Sportvereine bauen, welcher auch für einen gewünschten Saal für die Kulturinsel zu nutzen wäre, Kita
Bücherhalle: Kulturbehörde vom Umzug überzeugen => Kulturzentrum ähnlich Barmbek Basch
andere Grundstücke „versilbern“ (solche, die nicht weh tun)
Lawaetzstiftung einschalten

Welche weiteren Aktivitäten können uns voranbringen?
– –

Im Rahmen der Planungswerkstatt fand ein erstes Auswertungsgespräch statt: Welche Konsequenzen sollen wie aus den Ergebnissen gezogen werden? Mögliche erste Schritte:

Kommunikation mit den BramfelderInnen über www.kulturinselbramfeld.de/Aktuelles. Auf der Seite wird über die nächsten öffentlichen Veranstaltungen informiert und eingeladen.

Postwurfsendung: Umfrage zur Realisierung der Kulturinsel??

Finanzmittel:
Wo/aus welchen Mitteln könnte die Kulturinsel finanziert werden:
Kontakt mit Bürgerschaft, Fachbehörde Kultur, EU-Mittel? Bundesmittel? RISE-Mittel?
Argumentation: Stadtteilentwicklung: Kultur wird gebraucht – nicht nur Wohnungen. Lebensqualität
wachsender Stadtteil Bramfeld
U-Bahn-Anschluss

Planungswerkstatt 11.09.2018

Wir mussten in den vergangenen Wochen von der Bezirksamtsleitung Wandsbek erfahren, dass die Sanierungskosten für das Försterhaus in Bramfeld die zurückgelegten Finanzmittel deutlich übersteigen. Das zwingt uns, die Gestaltung der Kulturinsel ganz neu zu denken. Seit der Machbarkeitsstudie von 2010, dem Betriebskonzept und der Grundstücksübertragung aus dem Jahr 2014 heißt es nun, dass der Abriss der Werkstätten und Verbindungsbauten sowie die Instandsetzung des vorderen denkmalgeschützten Försterhauses ein Vielfaches von dem Geld kosten, das der Bezirk Wandsbek dafür zurückgestellt hat. Es fehlen wahrscheinlich mehrere hunderttausend Euros. Diese könnten mit dem Verkauf des hinteren Teils des Grundstücks erwirtschaftet werden.
Wir möchten Sie zusammen mit dem Brakula e.V. einladen, gemeinsam mit den Bramfelderinnen und Bramfeldern zu überlegen und zu diskutieren, wie das Geld für die Sanierung des Försterhauses erwirtschaftet werden kann. Ist es sinnvoll, das Grundstück zu bebauen? Wenn ja, wie? Wenn nein, gibt es andere Ideen?
Darum laden wir ein zur Planungswerkstatt
am 11.09.2018 um 18:00 h
im Harry-Schaub-Saal des Brakula, Bramfelder Chaussee 265, 22177 Hamburg

Link

Die Bezirksversammlung hat am 13.11.2015  beschlossen, dass das Grundstück mit dem Försterhäuschen an den Bezirk Wandsbek übertragen werden soll. Außerdem sollen die erforderlichen Schritte für eine Nutzungsänderung des Grundstückes eingeleitet werden. In Gesprächen zwischen den Vereinen Kulturinsel e.V. und Brakula e.V. soll sichergestellt werden, dass es in Bramfeld einen Zuwendungsempfänger für Stadtteilkulturmittel gibt und dass das Försterhaus sich finanziell trägt.

Diese Power Point Präsentation wurde von Conecco UG und ÜbernormalNull üNN für die öffentliche Informationsveranstaltung am 27. August 2013 entwickelt. Die Berater stehen uns im Auftrag der Politik bei der Konzeption des Projektes zur Seite.  Kulturinsel_Info-Veranstaltung_130827

Neuer Vorstand

Der Kulturinsel e.V. hat auf der Mitgliederversammlung am 11.10.2017 einen neuen Vorstand gewählt:

1. Vorsitzender: Ulrike Bahnsen

2. Vorsitzender: Jürgen Warncke

Kassenwart: Tony Oxley

Beisitzer: Heinz-Adolf Dibbern